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Honda CB1000F: Die Geschichte hinter dem Retro-Naked

Veröffentlicht am 09.10.2026 · Moto Reinhard AG

Honda CB1000F: Die Geschichte hinter dem Retro-Naked

Die Honda CB1000F sieht aus, als wäre sie direkt aus den frühen Achtzigern gerollt – und steckt doch voller moderner Technik. Honda hat jetzt einen Blick hinter die Kulissen gewährt: Projektleiter Takayuki Haramoto erzählt, wie aus einer Design-Ikone ein zeitgemässes Naked Bike wurde. Die CB1000F trifft dieser Tage bei den Honda-Händlern in ganz Europa ein.

Vorbild: Die legendären CB750F und CB900F

Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre prägten die CB750F und CB900F eine ganze Generation. Ihr Look im Stil der Bol-d’Or-Langstreckenrenner – benannt nach dem berühmten 24-Stunden-Rennen – und die Technik aus dem Endurance-Racer RCB1000 machten sie zu echten Supersportlern ihrer Zeit. 1981 trat Freddie Spencer mit einer CB750 in der amerikanischen AMA-Superbike-Meisterschaft an; genau diese Rennmaschine diente als Inspiration für die neue CB1000F.

Ein reiner Nachbau war allerdings nie das Ziel. Haramoto und sein Team wollten zuerst definieren, wie ein ideales, vielseitiges Standard-Naked-Bike heute aussehen soll – und haben diesem Konzept dann die typischen Gestaltungsmerkmale der «F» mitgegeben.

Design: eine durchgehende Linie vom Tank bis zum Heck

Was die Originale so besonders machte, war ihre schlichte, klare Formensprache: Tank, Sitzbank und Heckabdeckung wirkten wie aus einem Guss. Genau diesen Ansatz übernahm das Designteam. Dazu kommt ein bewusster Kontrast – eine kräftige, kompakte Front und ein leichtes, schlankes Heck. So bekommt die CB1000F die stattliche Präsenz eines grossen Motorrads, ohne die einfache Handhabung zu verlieren, für die die CB-Familie seit jeher steht.

Technik: Fireblade-Motor statt Nostalgie

Unter der Retro-Hülle arbeitet ein vom Fireblade abgeleiteter Motor, kombiniert mit modernem Rahmen, aktuellen Fahrwerkskomponenten und umfangreicher Elektronik. Genau das war für die Entwickler die grösste Herausforderung: Die alten Modelle hatten einen Doppelschleifenrahmen, eine horizontale Ansaugung und kaum Elektrik. Die neue Plattform setzt auf einen Diamond-Rahmen und eine Fallstrom-Ansaugung. Besonders der ikonische Tank musste deshalb von Grund auf neu konstruiert werden, damit er trotz völlig anderer Technik darunter die klassische Silhouette trägt.

  • Retro-Naked im Stil der CB750F/CB900F der späten 70er und frühen 80er
  • Motor vom Honda Fireblade abgeleitet
  • Moderner Diamond-Rahmen, aktuelles Fahrwerk und Elektronik
  • Entwickelt unter Projektleiter Takayuki Haramoto (zuvor CB750 Hornet und XL750 Transalp)
  • Ab sofort bei den Honda-Händlern

Der Mann hinter der CB1000F

Haramoto entdeckte seine Leidenschaft fürs Motorrad schon als Kind auf dem Monkey seines Vaters. Später verantwortete er als Large Project Leader die CB750 Hornet und die XL750 Transalp des Modelljahres 2023. Privat fährt er eine NM4, spielt Gitarre und bastelt an modularen Synthesizern. Sein Traum? Einmal eine CB750F oder CB900F in ihrer grossen Zeit zu fahren – mitsamt der Stimmung jener Ära. Mit der CB1000F hat er ein Stück davon in die Gegenwart geholt.

Die Honda CB1000F bei Moto Reinhard erleben

Du suchst ein Naked Bike mit Charakter, klassischem Look und moderner Leistung? Dann solltest du dir die CB1000F unbedingt aus der Nähe ansehen. Bei Moto Reinhard AG in Kirchleerau (AG) beraten wir dich gerne – Probefahrt vereinbaren oder vorbeikommen. Preise und Verfügbarkeit erfährst du bei uns im Showroom.

Quelle: Honda Motor Europe

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